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Sie haben die Experten, aber haben Sie auch das Wissen?

Sie haben fünfzehn Operatoren auf der Produktionsfläche. Drei von ihnen arbeiten dort bereits seit mehr als zwanzig Jahren. Und trotzdem steht die Linie still, sobald dieser eine Operator, nennen wir ihn Jan, nicht da ist. Wie kann das sein, bei so viel Erfahrung auf der Produktionsfläche? Und wie lösen Sie das? Wahrscheinlich suchen Sie an der falschen Stelle.

Die Annahme, die Sie in die falsche Richtung lenkt

Die Vorstellung ist, dass ein Mangel an Wissen ein Mengenproblem ist. Man muss einfach mehr erfahrene Mitarbeiter einstellen, mehr Handbücher haben, mehr Schulungstage organisieren und mehr mitlaufen. Doch es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen jemandem, der viel weiß, und jemandem, der Entscheidungen treffen kann. Solange Sie diesen Unterschied nicht erkennen, lösen Sie das Problem nicht.

Was ein Experte tatsächlich hat

Ein guter Operator entwickelt im Laufe der Jahre etwas, wofür es keine Anleitung gibt: Entscheidungslogik. Diese Logik entsteht durch Handlungen, die er intuitiv ausführt, ohne bewusst darüber nachzudenken. Denken Sie an eine Kombination aus Geräuschen und Gerüchen, die er unbewusst im Blick behält, oder an ein Muster, das er erkennt, bevor es zu einem Produktionsstopp führt.

„Er hat einfach ein Gefühl dafür“, sagen Kollegen dann. Aber was sie eigentlich meinen: Dieser Operator erkennt Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge, die nie explizit gemacht oder aufgeschrieben wurden. Es ist kein Wissen im klassischen Sinne, sondern ein Fingerspitzengefühl, das durch Erfahrung entsteht.

„Er hat einfach ein Gefühl dafür“, sagen Kollegen dann. Aber was sie eigentlich meinen: Dieser Operator erkennt Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge, die nie explizit gemacht oder aufgeschrieben wurden.

Warum mehr Mitarbeiter das Problem nicht lösen

Egal wie gut Sie neue Mitarbeiter ausbilden: Ihnen fehlt diese Entscheidungslogik. Sie kennen die Abläufe, die Schritte, aber nicht das Warum hinter den Entscheidungen. Und erfahrene Mitarbeiter einstellen? Selbst wenn Sie das Glück haben, jemanden mit zwanzig Jahren Erfahrung zu finden, bringt er seine eigene Entscheidungslogik mit. Nicht die Ihrer Linie, Ihrer Maschine oder Ihres Produkts. Es dauert Jahre, bis jemand die Feinheiten eines spezifischen Prozesses wirklich beherrscht.

Die Lösung ist nicht, neue Experten zu finden, sondern das tiefgehende Wissen der vorhandenen Experten übertragbar zu machen.

Dokumentation reicht nicht aus

Viele Unternehmen erkennen dieses Risiko und beginnen mit Dokumentation. Sie bitten den Experten, seine Arbeit zu beschreiben. Er gibt sich Mühe und schreibt auf, was er tut. Das Ergebnis: eine Beschreibung, die zeigt, wie die Produktion im Normalfall läuft.

Was darin nicht enthalten ist: was er tut, wenn es nicht normal läuft. Welche Signale ihm zeigen, dass sich ein Problem anbahnt. Wie er in zwei Sekunden einschätzt, ob eine Abweichung nur eine kleine Korrektur erfordert oder einen Produktionsstopp rechtfertigt.

Das ist kein fehlender Wille. Experten arbeiten intuitiv. Sie können ihre Entscheidungslogik nicht aufschreiben, weil sie diese selbst nie explizit formuliert haben. Die Folge: Operatoren stoßen in entscheidenden Momenten weiterhin an Grenzen, weil die Anleitung ihnen nicht weiterhilft.

„Mit ELICIT haben wir entdeckt, dass wir die Fülle an Wissen, die Pieter besitzt, auf eine praktisch anwendbare Weise festhalten konnten.“

Arthur van Esveld, Produktionsmanager CONO

Wie das in der Praxis aussieht

Aber die Entscheidungslogik aus jahrelanger Erfahrung in nur wenigen Interviews festhalten? Das klingt fast zu einfach, um wahr zu sein. Verständlich. Doch die Entscheidungslogik eines Experten ist greifbarer, als es scheint. Untersuchungen auf Basis von mehr als 200 Experteninterviews zeigen, dass ein durchschnittliches Wissensprofil aus etwa 20 Parametern und 72 Instruktionen besteht. Das lässt sich festhalten und übertragen. Aber nur, wenn Sie die richtigen Fragen stellen und nicht fragen „Beschreiben Sie Ihre Arbeit“, sondern „Wie treffen Sie Ihre Entscheidungen?“. Wenn dieses Wissen anschließend als praktisch anwendbare Information festgehalten wird, können Operatoren jederzeit auf Expertenwissen zurückgreifen. Ob „Jan“ da ist oder nicht.

Eine Frage

Wenn Sie jetzt auf Ihr Unternehmen schauen, stellen Sie sich eine ehrliche Frage: Brauchen Sie mehr Experten? Oder haben Sie das Wissen der Menschen, die bereits da sind, noch nie wirklich festgehalten? Die meisten Produktionsmanager, mit denen wir sprechen, kennen die Antwort bereits. Sie auch? Dann vereinbaren Sie ein Kennenlernen und wir zeigen Ihnen, was wir für Sie tun können.

 

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